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Standpunkte

Mit Ordnern gegen Fouls

Wie die NRZ nach dem ersten WM Spiel der Deutschen Mannschaft berichtete, beschädigten überwiegend libanesische Jugendliche Autos feiernder Fußballs Fans beim Korso durch die Innenstadt. Am 23. Juni veröffentlichte die selbe Zeitung unter der Überschrift „Mit Ordner gegen Fouls“, dass der libanesische Verein Familienunion Essen die Randale der Jugendlichen scharf verurteilt und beschlossen hätte, derartige „Fouls“ mit eigenen Ordner zu unterbinden.
 
Der freiwillige Ordnungsdienst des libanesischen Vereins Familienunion Essen ist sicher gut gemeint, allerdings ist es Aufgabe der Polizei und der Ordnungsbehörde, Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren. Private Ordnungsdienste, außerhalb von genehmigten Demonstrationen und Veranstaltungen, fördern nur die Entwicklung einer Parallelgesellschaft. Wir lehnen derartige private Ordnungsdienste daher ab. 
 
Auch die Bezirksvertretung 1 (BVI) hat das Thema des privaten Ordnungsdienst unter dem TOP 27.c in ihrer Sitzung vom 29.06.2010 aufgegriffen, wie in der öffentlichen Niederschrift nachzulesen ist. Die BVI hat in ihrer Sitzung einstimmig beschlossen, bei der Verwaltung und der Polizei nachzufragen, wie sie mit solchen selbst ernannten Ordnungshütern umgehen werde. Die Antworten stehen noch aus.